
Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Maximilian Eichstetter
Für eine verlässliche Politik mit Herz und Haltung!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mit großer Freude und voller Motivation bewerbe ich mich erneut als Ihr Bürgermeister für Füssen, Hopfen am See und Weißensee bei der Kommunalwahl am 08. März 2026.
Gemeinsam mit einem starken Team engagierter Stadtratskandidatinnen und -kandidaten der CSU Füssen trete ich an, um den erfolgreichen Weg, den wir seit 2020 eingeschlagen haben, fortzuführen.
In den letzten Jahren haben wir vieles erreicht:
Schulden abgebaut, Rekord Investitionen in Bildung, Sport, Digitalisierung und Infrastruktur getätigt und mutige Entscheidungen getroffen – bürgernah, kraftvoll, verlässlich.
Doch wir sind noch lange nicht am Ziel.
„FÜSSEN BRAUCHT WEITERHIN
STABILITÄT UND KONTINUITÄT“
Mit unserem weiterentwickelten Grundsatzprogramm möchten wir die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen: strukturierte, transparente und moderne Stadtpolitik, die nah an den Menschen ist und Füssen verantwortungsvoll weiterentwickelt.
- Bürgernah durch offene Kommunikation, Präsenz und ehrliches Zuhören
- Tatkräftig durch klare Entscheidungen, mutiges Handeln und konsequente Umsetzung
- Zukunftssicher durch nachhaltige Planung, Innovation und Weitblick
Ich lade Sie herzlich ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und aktiv mitzugestalten.
SECHS GUTE GRÜNDE, MAXIMILIAN EICHSTETTER ERNEUT ZU WÄHLEN
1. Fachkompetenz
Als Elektromeister, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) und durch eine kommunalrechtliche Weiterbildung bringe ich umfassendes Know-how in Technik, Verwaltung, Finanzen und Strategie mit.
Dieses Wissen setze ich seit rund 5,5 Jahren tagtäglich zum Wohl unserer Stadt ein.
2. Engagement
Ich bin rund um die Uhr für Füssen im Einsatz.
Ihre Anliegen, Sorgen und Ideen sind der Motor meines Handelns. Sie wissen:
Ich höre nicht nur zu – ich handle.
3. Menschlichkeit
Hinter jeder Maßnahme stehen Menschen.
Mein Politikstil ist geprägt von Respekt, Verständnis und ehrlichem Austausch auf Augenhöhe – im Rathaus, auf der Straße, bei jedem Gespräch.
Offen. Direkt. Ehrlich.
4. Führungsstärke
Ich führe mit Klarheit, aber auch mit Empathie.
Entscheidungen treffe ich transparent, nachvollziehbar und zum Wohle der gesamten Stadt.
Verwaltung und Stadtrat brauchen Strukturen, Verlässlichkeit, Stabilität, Kontinuität und Motivation – dafür stehe ich.
5. Verlässlichkeit
Versprochen ist versprochen.
Was ich zusage, setze ich Schritt für Schritt um.
Mein Ziel ist eine offene Stadtpolitik mit Vertrauen als Fundament.
6. Verantwortung
Füssen braucht eine nachhaltige Politik mit Blick auf kommende Generationen.
Ob im Klima- und Umweltschutz, bei der Digitalisierung oder bei der Stadtentwicklung – ich nehme Verantwortung ernst. Ich bin da.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme am 08. März 2026.
Nicht nur versprochen, sondern geliefert:
Stadt Füssen stärkt Infrastruktur, baut Schulden ab und bleibt finanziell handlungsfähig.
Umfassender Faktencheck zum Vermögenshaushalt und zur Kreditentwicklung 2020 bis 2025.
Kurzfazit 2020-2025:
- 168 Millionen Euro in Infrastruktur investiert.
- 26,048 Millionen Euro Altlasten und Schulden abgebaut
- Verschuldung pro Kopf per 31.12.2025: 1.475 Euro/EW
Details:
Die Stadt Füssen hat ihre finanzielle Handlungsfähigkeit in den vergangenen Jahren konsequent und nachhaltig gestärkt.
Ein umfassender Faktencheck auf Basis der Haushaltsrechnungen und der vorläufigen Jahresergebnisse zeigt deutlich:
Seit dem Jahr 2020 investiert die Stadt in einer neuen Größenordnung in ihre Infrastruktur, baut gleichzeitig Schulden ab und stabilisiert ihre finanzielle Basis dauerhaft.
Zur Erinnerung, ursprünglich war aufgrund der Haushaltsplanung aus 2019 eine Verschuldung von 67 Millionen Euro per 31.12.2025 vorgesehen.
IST 31.12.2025 = 23,9 Millionen Euro
Ihr Wunsch war es, die nachfolgende Darstellung ausschließlich basierend auf den IST Werten des Vermögenshaushalts, einschließlich ordentlicher Tilgungen und Sondertilgungen.
Der laufende Verwaltungshaushalt ist ausdrücklich nicht Gegenstand dieser Betrachtung.
Ziel dieser Klarstellung ist eine transparente, rechtssichere und nachvollziehbare Einordnung der Zahlen.
Klare Abgrenzung: Was der Vermögenshaushalt abbildet
Im Vermögenshaushalt werden im kameralen Haushaltsrecht sämtliche investiven Ausgaben für das städtische Vermögen erfasst.
Dazu zählen insbesondere Investitionen in Hochbau und Tiefbau, Schulen, Kindergärten, Straßen, technische Infrastruktur, städtische Gebäude, Liegenschaften, Sanierungen, Ausstattungen sowie Grunderwerb.
Ebenfalls im Vermögenshaushalt enthalten sind ordentliche Tilgungen und Sondertilgungen von Krediten.
Nicht Bestandteil des Vermögenshaushalts sind Zinszahlungen. Diese werden ausschließlich im Verwaltungshaushalt verbucht.
Die im Faktencheck dargestellten Zahlen im Kreditbereich zeigen daher ausschließlich reine Tilgungsleistungen und keine Zinsaufwendungen.
Woher stammen die Mittel für Investitionen und Tilgungen?
Das gibt’s doch gar nicht?!
Immer wieder wird die Frage gestellt, wie es der Stadt Füssen möglich war, in den vergangenen Jahren hohe Investitionen zu tätigen, ohne gleichzeitig neue strukturelle Schulden aufzubauen.
Die Antwort liegt nicht in einem einzelnen Finanzierungseffekt, sondern in einer Kombination mehrerer Faktoren.
- Zentral ist die gestärkte Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt.
Diese wurde durch Einnahmenoptimierung, Ausgabenreduzierung und eine konsequente Haushaltssteuerung deutlich verbessert.
- Hinzu kommen umfangreiche Fördermittel von Bund, Land und weiteren Fördergebern, teilweise mit erhöhten Fördersätzen, die investive Maßnahmen ganz oder teilweise refinanzieren.
- Ergänzt wird dies durch Stabilisierungshilfen (nur 15,75 Mio. Euro), durch weitere zweckgebundene Einnahmen des Vermögenshaushalts, etwa Kostenbeteiligungen, Rückflüsse oder Veräußerungserlöse, sowie durch eine offene und transparente Kommunikation mit Aufsichtsbehörden und Institutionen.
- Klarstellung: Es wurden keine Sondervermögen oder Schattenhaushalte eingerichtet und keine Sonderkredite aufgenommen.
- Die dargestellten Investitionen und Tilgungen erfolgten innerhalb der regulären Haushaltsstruktur.
- Zusätzlichen wurde sogar der Altlasten „Schattenhaushalt“ der 12 Millionen Schweizer Franken 2022 in den Haushalt integriert, um alle Beträge transparent im Kernhaushalt zu tragen und die Kassenkredite mit 15 Mio. Euro in den Haushalt integriert.
Einnahmenentwicklung im Vermögenshaushalt
In den Jahren 2020 bis 2025 konnten im Vermögenshaushalt Einnahmen IST in Höhe von 142.456.873,10 Euro erzielt werden.
Demgegenüber standen im Zeitraum 2015 bis 2019 lediglich 41.662.490,45 Euro.
Die Einnahmenbasis hat sich damit mehr als verdreifacht.
Die Einnahmen IST im Einzelnen:
2020: 4.181.029,93 Euro
2021: 24.859.417,55 Euro
2022: 34.555.192,48 Euro
2023: 34.977.725,63 Euro
2024: 29.977.124,15 Euro
2025: 13.906.383,36 Euro (höhere Förderungen in 26 erwartet)
Zum Vergleich die Jahre 2015 bis 2019:
2015: 9.074.766,69 Euro
2016: 7.514.823,68 Euro
2017: 4.865.718,09 Euro
2018: 9.378.274,05 Euro
2019: 10.828.907,94 Euro
Deutlich gesteigerte Ausgaben, weil investiert und entschuldet wurde
Die Ausgaben IST im Vermögenshaushalt zeigen einen klaren Strukturbruch.
Während in den Jahren 2015 bis 2019 insgesamt 38.370.913,94 Euro bewegt wurden, belief sich das Volumen in den Jahren 2020 bis 2025 auf 168.174.902,41 Euro.
Damit wurde in den letzten sechs Jahren mehr als das Vierfache des Volumens der vorhergehenden fünf Jahre investiert und getilgt.
Die Infrastruktur Investitionen „IST“ inklusive Tilgungen im Überblick:
2015: 6.845.993,01 Euro
2016: 6.277.497,09 Euro
2017: 3.757.717,57 Euro
2018: 9.167.846,93 Euro
2019: 12.321.859,34 Euro
2020: 14.966.726,56 Euro
2021: 34.078.963,83 Euro
2022: 32.529.107,61 Euro
2023: 29.583.971,99 Euro
2024: 28.568.417,71 Euro
2025: 28.447.714,71 Euro
168.174.902,41 Euro
Der Wert für 2025 ist zu 99,9 Prozent final (vorläufig), da der Jahresabschluss noch nicht endgültig festgestellt ist.
Geringfügige Abweichungen sind möglich.
Der Ansatz für 2026 liegt bei 32.600.000,00 Euro.
2025 als Doppeljahr von Investition und Entschuldung
Das Haushaltsjahr 2025 nimmt eine besondere Stellung ein.
In diesem Jahr wurden rund 19 Millionen Euro in Infrastruktur investiert und gleichzeitig rund 9 Millionen Euro an Tilgungen, einschließlich Sondertilgungen, geleistet.
Insgesamt ergibt sich für 2025 eine Ausgabe IST von rund 28.447 Millionen Euro im Vermögenshaushalt.
Abbau von Altlasten (Schweizer Franken) und finanzielle Stabilisierung
Neben den laufenden Investitionen wurden in den Jahren 2020 bis 2025 wesentliche finanzielle und strukturelle Altlasten abgebaut.
Dazu zählen unter anderem die Ablösung historischer Eigenleistungen aus einer CHF Finanzierung in Höhe von rund 11,3 Millionen CHF, Auflösung der Kassenkredite mit rund 15 Millionen Euro und der Abbau von Schulden, gesamt also 26,048 Millionen Euro (2020-2025)
Entwicklung der Kreditstände
Parallel zur hohen Investitionstätigkeit ist es gelungen, die Kreditstände der Stadt Füssen deutlich zu senken.
Gestartet 2020 mit 35.045.383,00 € (+ rund 12-15 Millionen Euro Kassenkredite/Dispo) Schulden!
IST 31.12.2025 = 23.996.619,00 € (Schweizer Franken und Kassenkredite abgelöst. Aktuell positiver Kontostand.)
Schuldenabbau IST & Auflösung CHF 11.048.764,00 €
Ablösung Kassenkredit/Überziehung 15.000.000,00 €
Gesamt Schuldenabbau 2020-2025 = 26.048.764,00 €
Damit wurde der Kreditstand von 2020 bis 2025 um rund 26,048 Millionen Euro reduziert.
Nicht berücksichtigt in der Kalkulation: zusätzlich hatte der Schweizer Franken in 2020 neben dem schlechten Kurs bereits Buchverluste von rund 3,471 Millionen Euro, zusätzlich zu den Zinsverlusten.
Verschuldung pro Kopf per 31.12.2019: 1.560 Euro/EW / real 3.000 Euro/EW = (15.616 EW, zzgl. CHF Darlehen, zzgl. Kassenkredit = 21,7 Mio. Euro = rund 3.000 Euro/EW)
Verschuldung pro Kopf per 31.12.2025: 1.475 Euro/EW (16.273 EW, Altlasten CHF/Kassenkredite = 0 Euro, bleibt somit 1.475 Euro/EW)
Keine strukturelle Neuverschuldung
Die Stadt Füssen hat in den Jahren 2023, 2024 und 2025 keine neuen Darlehen zur Finanzierung des laufenden Haushalts oder klassischer Infrastrukturmaßnahmen aufgenommen.
Lediglich im Jahr 2024 wurde im Zusammenhang mit dem Eisstadion ein Darlehen aufgenommen, das ausschließlich der unternehmerischen Liquiditätsoptimierung und Investitionsabsicherung diente.
Im Rahmen dieser Maßnahme wurden über 3,5 Millionen Euro in energieeffiziente Kältetechnik investiert. Das Darlehen belief sich dabei auf rund 1,6 Millionen Euro und lag damit bei weniger als 50 Prozent des Investitionsvolumens und ist innerhalb 10 Jahren abbezahlt.
Dieses Darlehen wird vollständig innerhalb des Lebenszyklus der Anlage getilgt. Es handelt sich somit nicht um eine langfristige strukturelle Verschuldung, sondern um eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Finanzierungsentscheidung.
Sehr geringe Inanspruchnahme des Kassenkredits
Die solide Liquiditätslage der Stadt zeigt sich auch an der äußerst geringen Inanspruchnahme des Kassenkredits (Dispokredit).
Im Jahr 2024 wurde dieser an lediglich neun Tagen genutzt, im Jahr 2025 an einem einzigen Tag.
Dies unterstreicht die jederzeit gesicherte Zahlungsfähigkeit der Stadt.
Einordnung und Fazit
Der Faktencheck zum Vermögenshaushalt und zur Kreditentwicklung belegt einen klaren finanzpolitischen Kurswechsel der Stadt Füssen seit dem Jahr 2020.
Trotz steigender Zinsen und erheblicher Baukostensteigerungen wurde massiv investiert, gleichzeitig entschuldet und historische Altlasten wurden abgebaut.
In den Jahren 2015 bis 2019 herrschten demgegenüber eine Nullzinsphase und deutlich niedrigere Baukosten, ohne dass vergleichbare Investitionsvolumina umgesetzt wurden.
Die Kombination aus stabilen Einnahmen, hohen Förderquoten, konsequentem Schuldenabbau und transparenter Haushaltsführung bildet die Grundlage für eine dauerhaft starke kommunale Infrastruktur.
Dies sieht man auch an den ordentlichen Tilgungsleistungen.
Kurzfazit 2020-2025:
- 168 Millionen Euro in Infrastruktur investiert.
- 26,048 Millionen Euro Altlasten und Schulden abgebaut
- Verschuldung pro Kopf per 31.12.2025: 1.475 Euro/EW



Faktencheck zur aktuellen (NEUBAU) Wohnungslage in Füssen:
Die Stadt Füssen treibt die Schaffung von Wohnraum in mehreren Stadtbereichen konsequent voran. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind zahlreiche Neubauvorhaben geplant, die von klassischen Miet- und Eigentumswohnungen bis hin zu Reihenhäusern und besonderen Wohnformen reichen. Ein Schwerpunkt liegt auf bedarfsgerechten Wohnungsgrößen, barrierearmen Lösungen sowie der klaren Ausrichtung auf dauerhaftes Wohnen in Füssen.
Aktuell sind rund 420 Wohnungen genehmigt und stehen kurz vor Baubeginn oder werden derzeit bereits gebaut.
Damit setzt Füssen ein klares Signal: Wohnraum soll entstehen, der den Bedürfnissen der Bevölkerung dient und dauerhaft in der Stadt verfügbar bleibt, nicht als Kapitalanlage oder Ferienimmobilie.
„Wohnraum ist Daseinsvorsorge. Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen, die in Füssen leben und arbeiten, auch bezahlbar wohnen können. Deshalb schaffen wir Wohnraum in allen Segmenten, vom kompakten Single Apartment bis zur familiengerechten Wohnung. Und gleichzeitig setzen wir klare Regeln: Wohnungen sollen Erstwohnsitz sein, nicht Zweitwohnsitz, nicht Ferienwohnung.“
Große Bandbreite: kleine Wohnungen, Familienwohnungen, Reihenhäuser, soziale Wohnformen
Die aktuellen Vorhaben decken eine breite Palette an Wohnformen ab. Geplant sind:
- Wohnungen ab ca. 25 m² für Singles, Auszubildende, Berufseinsteiger
- mittlere Wohnungsgrößen bis rund 90 m² für Paare und Familien
- große Wohnungen und Reihenhäuser mit über 130 m² bis hin zu 156 m²
- sowie besondere Wohnformen, etwa Wohnheimplätze für Menschen mit Unterstützungsbedarf
Ein weiterer Schwerpunkt ist zudem die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum, insbesondere im Bereich Weidach.
Eichstetter:
„Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern Realität. Wir werden in den kommenden Jahren deutlich mehr seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen brauchen. Wer heute barrierefrei baut, baut zukunftsfähig.“
Gesichert planbare Größenangaben werden genannt, sofern sie bereits vorliegen.
Wo derzeit noch keine verbindlichen Wohnflächen veröffentlicht sind, ist dies entsprechend gekennzeichnet.
Faktencheck: Summe mindestens 420 NEUBAU Einheiten – im Vorlauf oder bereits im Bau!
Einordnung:
- Breite Mischung aus kleineren Wohnungen (ab ca. 25 m²) bis zu großen Einheiten und Reihenhäusern (bis ca. 153 m² bzw. Reihenhäuser um ca. 147 bis 156 m²).
- Barrierefreier Wohnraum ist insbesondere im Bereich Weidach vorgesehen, dort entstehen 16 Wohnungen vollständig barrierefrei.
- Zusätzlich werden in Füssen besondere Wohnformen umgesetzt, etwa mit 24 Wohnheimplätzen in der Bildhauer Sturm Straße (Gesamtwohnfläche 1.707 m²).
- Bei mehreren Projekten liegen derzeit noch keine veröffentlichten Wohnflächenangaben vor. Diese werden nachgereicht, sobald die Planungen abgeschlossen und belastbar sind.
Wohnraumpolitik mit klarer kommunaler Steuerung
Die Stadt Füssen verfolgt dabei eine verantwortungsvolle Wohnraumpolitik, die sowohl ökologische als auch soziale Zielsetzungen verbindet. Dazu gehören insbesondere:
- Innenentwicklung vor Außenentwicklung, wo immer möglich
- Soziale Mischung in neuen Quartieren
- Barrierefreies Wohnen als Standard der Zukunft
- klare Haltung gegen Zweckentfremdung, insbesondere gegen Ferienwohnungsnutzung in Neubauten
- verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen, ohne den Steuerungsanspruch der Stadt aufzugeben
„Wir wollen Wachstum mit Maß und Qualität. Füssen ist attraktiv, das soll auch so bleiben. Aber wir lassen nicht zu, dass diese Attraktivität dazu führt, dass Einheimische verdrängt werden oder neue Quartiere dem Wohnungsmarkt entzogen werden.“
Hinweis zur Veröffentlichung / weitere Informationen
Bei einzelnen Projekten liegen noch keine finalen Flächen oder Detailkennzahlen vor. Diese werden im Laufe des Jahres 2026 sukzessive ergänzt, sobald die Planungen abgeschlossen und verlässlich veröffentlicht werden können.
Wohnraum ja, aber mit Maß: Warum Füssen bewusst nicht „zu viel“ baut
Die Stadt Füssen verfolgt beim Thema Wohnraum bewusst einen verantwortungsvollen Kurs, der Wohnen ermöglicht, gleichzeitig aber die Grenzen der Stadt respektiert. Füssen ist landschaftlich einzigartig, touristisch stark nachgefragt und infrastrukturell begrenzt. Deshalb gilt: Wohnraum schaffen ja, aber nicht überdimensioniert und nicht flächenfressend.
„Wir müssen Wohnraum schaffen, damit Menschen in Füssen bleiben können. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass unsere Stadt nicht überfordert wird. Nicht jede freie Fläche darf bebaut werden. Füssen soll Füssen bleiben. Das heißt, wir bauen gezielt, qualitativ hochwertig und dort, wo es städtebaulich sinnvoll ist.“
Warum nicht zu viel gebaut wird
Die Stadt nennt dafür mehrere konkrete Gründe:
- Begrenzte Flächen und sensibler Naturraum
Füssen liegt in einer besonders schützenswerten Kulturlandschaft. Viele Flächen sind landschaftlich wertvoll, landwirtschaftlich genutzt oder ökologisch sensibel. Unkontrollierte Neubauentwicklung würde diese Qualitäten dauerhaft beeinträchtigen.
- Verkehr und Erreichbarkeit
Mehr Wohnbebauung bedeutet zwangsläufig mehr Verkehr. Füssen ist bereits heute an vielen Tagen stark belastet, insbesondere durch Ausflugs und Tourismusverkehr. Ohne parallel steigende Infrastruktur würde „zu viel Bauen“ die Lebensqualität beeinträchtigen.
- Infrastruktur muss mitwachsen
Jede neue Wohneinheit braucht funktionierende Rahmenbedingungen:
Kindertagesstätten, Schulen, ÖPNV, Straßen, Parkraum, Wasser und Abwasser, Energieversorgung, ärztliche Versorgung, Feuerwehr.
Wenn zu schnell und zu viel gebaut wird, entsteht Überlastung statt Fortschritt.
- Städtebauliche Qualität statt Quantität
Füssen setzt auf qualitätsvolle Quartiere, durchdachte Architektur, soziale Mischung und wohnortnahe Versorgung. Eine reine Mengenlogik wäre kurzfristig, aber städtebaulich falsch.
- Schutz vor Verdrängung und Fehlentwicklung
Die Stadt achtet darauf, dass neuer Wohnraum nicht dem Markt entzogen wird, etwa durch Ferienwohnungsnutzung oder Zweitwohnsitze. Ziel ist Wohnraum, der dauerhaft den Menschen dient, die hier leben, arbeiten und Familien gründen.
„Unsere Verantwortung ist es, die Balance zu halten. Wohnraum schaffen, aber mit Maß. Wachstum steuern, statt es laufen zu lassen.
Füssen ist keine Großstadt. Wir bleiben bewusst eine Stadt mit hoher Lebensqualität.“
Aktuelle Marktlage (28.01.26)
Auf Immobilienportalen werden in 87629 derzeit 24 Häuser zum Verkauf angeboten, 30 Wohnungen zum Kauf und es sind 12 Mietwohnungen angeboten.